Ferrari Museum

Di Carlo Museo - Ferrari Museum - Logo

Wenn bei Vincenzo Di Carlo das Handy klingelt und akustisch ein Formel-1-Motor aufheult, schießt einem förmlich vor dem geistigen Auge ein Ferrari-Rennwagen vorbei. Als begeisterter Ferrari-Fan hat Di Carlo seine Böden-Ausstellung in Urbach imposant, stilvoll und mit sehr viel Liebe zum Detail zu einem echten „Ferrari-Museum“ ausgebaut. Wer eintritt, spürt sofort die ganz besondere Atmosphäre – die so höchstens noch durch das „echte“ Ferrari-Museum in Maranello getoppt werden kann. Und das kommt nicht von ungefähr, denn viele der hier ausgestellten Rennanzüge, Helme, Handschuhe und weiteres Equipment sind einzigartige Originale: Sie waren bei Formel-1-Rennen oder bei Weltmeisterschaften des Teams im Einsatz – mitunter sogar bei Michael Schuhmacher oder Niki Lauda.

Die Exponate erhält Vincenzo Di Carlo über Freunde direkt von Ferrari. Oftmals sind es aussortierte Ausstellungsstücke, die im Zuge der wechselnden Schau im Museum in Maranello aussortiert wurden. Seit über 45 Jahren sammelt der italienische Ferrari-Fan alles, was mit dem roten Rennwagen und dem Sportwagen zu tun hat. Allein über 300 Modellautos hat er in seinem Showroom – neben Parkett und anderen hochwertigen Böden – eindrucksvoll in Szene gesetzt. Zahlreiche Bilder, Autogramme, sogar ein echter Rennwagen – wenngleich ohne Motor – machen die Ausstellung attraktiv und für jeden Fan zu einem besonderen Anziehungspunkt.

Sein „erster Strampler war schon rot“, beteuert Vincenzo Di Carlo und freut sich, dass er mit dem Ferrari-Gründer Enzo Ferrari immerhin den Vornamen quasi gemeinsam habe: „Mich nennt man auch oft Enzo, als Spitzname!“ Die früheren Exponate aus Maranello, die es bei ihm zu sehen gibt, sind nun Teil der einzigartigen Sammlung eines echten Ferrari-Fans der ersten Stunde – zumindest seiner eigenen ersten Stunde.

Manche Fans nehmen sogar richtig weite Strecken in Kauf, um diese öffentlich frei zugängliche private Schau zu bestaunen – der bisher am weitesten angereiste Besucher fuhr dafür über 800 Kilometer weit. Vincenzo Di Carlo freut sich sehr, wenn Gleichgesinnte ihn besuchen, oder wenn er in strahlende Kinderaugen schaut, die zum ersten Mal in ihrem Leben einen echten Rennwagen live erblicken. Eine öffentliche Ausstellung in dieser Größe und in dieser Form, dazu noch für jedermann kostenfrei, ist so „in Deutschland mit Sicherheit einmalig“.